Mein Modellbau Steinhauser

Pegasus III Teil 1
 

Werde mal die Geschichte und vom Baubeginn der Pegasus mit niederschreiben und wie es angefangen hat.
Angeboten wurde mir die Pegasus zum Geschenk 2 mal. Das erste mal; Frühjahr 2012 lehnte ich sie noch ab, weil ich sagte, dass ich mir meine Boote selber baue und Baukastenmodelle nicht baue und wollte. Doch beim 2.ten Angebot; Herbst 2013, gab ich mich dann doch geschlagen und nahm sie an;

kostenpukt 0,00€.

Dabei gewesen 2 Pläne, eine Baubeschreibung, Stückliste und etwas Zubehör. Als erstes holte ich mir vom Sperrmüll in Spandau eine Schrankseite und lies sie mir auf ein Maß von 125x48cm als Werkbank zu schneiden.


Kostenpunkt: 2€
 
Nun ging es los. !!! Zuerst wurde die Wasserlinie sprich auch die Trennlinie angezeichnet und in die Badewanne gesteckt,
um zu sehen, wie viel Ballast ich frei habe für alle Einbauten, es wären 4,9Kg; mal sehen ob es reicht?
 
 
Am 18.6. habe ich an die Lürssen-Werft geschrieben um original Pläne oder auch original Fotos zu bekomme.
 Eine positive Antwort habe ich prompt schon am gleichen Tag per Mail, mit Bildern vom Werftmodell
und der zusage, dass Pläne später nachkommen.
Leider bekam ich später die Antwort, dass keine Pläne mehr vorhanden sind.
Dafür bekam ich aber ein Titelblatt von einer Proschüre

 

 
 
Jetzt wird es ernst
Der Rumpf wurde nun genau an der Wasserlinie aufgeschnitten.

 

 
Jetzt sah ich auch, dass das Rudergestänge fest eingeklebt waren, so dass man die Welle nicht mehr heraus nehmen konnte,
Da musste ich erst mal mit einer Flamme den Kleber aufweichen, damit ich die Ruder raus nehmen konnte.
Nun musste ich auch noch die Schiffswelle richten, denn die war auch um 2mm unterschiedlich in der Höhe verklebt, so dass eine Schraube 2mm Luft hatte, die andere am Rumpf schleifte. Dazu löste ich den Wellenhalter und auch die Klebestelle im Rumpf, richtete es neu aus und verklebte sie wieder mit 5min Epoxydharz.
 
 

Nun richtete ich mir für den Unteren Teil die Abdeckung aus 4mm Pappelsperrholz, passte sie ein und klebte sie Punktweise erst mal mit 5min Harz fest. Dann dichtete ich es an der Fläche mit Klebestreifen ab und von der Innenseite goss ich Polyesterharz so dass die Fuge ausgefüllt wurde. Zuerst die linke, dann die rechte Seite. Pappelsperrholz u. Polyesterharz

Kostenpunkt 6,95€+5,80€, zus. 14,75€

 
 
 
Weiter geht es mit dem oberen Teil. Da musste ich erst mal die Bordwand nach kleben,
denn die hatte sich zum Teil abgelöst, weil sie sehr schlecht geklebt war.
 

 

  
Da ich schon mal den Rumpf getrennt habe,
hatte ich die Unterseite des Decks gleich mit Epoxydharz Wasserfest eingestrichen
und dann mit weiser Farbe ausgestrichen, damit später die Innenbeleuchtung schön hell wird.
 
 

  

Weiter ging es mit dem richten der Bordwand. Die war sehr krumm und verzogen. Hier klebte ich auf der Innenseite 1mm Birkensperrholz auf jeder Seit mit Uhu-Plus 300 und mit Spannunterlagen Pappelsperrholz 4mm an.

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Hier am Heck ist der eigentliche Grund dafür, dass ich das Boot aufgeschnitten habe.  Nur durch diese 2 Ausschnitte könnte man an das Ruder gelangen. Sollte man mal an die Ruder stoßen, käme man da niemals mehr ran.
Jetzt schaut die Reling schon gleich mal besser aus und ist auch stabiler.

 


Als nächstens baute ich die Ruderanlage neu ein. Die musste ich höher einbauen, weil ja noch der Süllrand ca. 35mm eingearbeitet wird.


 

 

Weiter machte ich mit dem Motoren einzubauen. Dazu holte ich mir vom Bauhaus 2 verchromte Winkel, feilte die Aussperrung für den Motor Durchmesser 10mm aus und bohrte auch die beiden Löcher Durchmesser 3mm für die Motorbefestigung aus.
Danach machte ich mir eine provisorische Ausrichtung der Motoren zurecht (gut zu sehen auf dem 1.sten Foto) und verklebte die Motorhalterung mit Silikon fest. Silikon ist elastisch und dämpft auch die Vibration der Motoren und deren Geräusch zu dem ABS-Rumpf ab.

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Mittlerweile bekam ich die bestellten 20 Bullaugen zugeliefert, und werde sie demnächst auch gleich ausfräsen und einbauen.
Die gab es nur bei http://www.marinetic.de/index.php?cat=698

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So, nun sind sie ausgefräst und mit 5min. Epoxyd-Kleber eingeklebt.


 

  
Weiter ging es mit dem oberen Teil, den Boden einzukleben.
Dazu legte ich den Boden oben rein, legte es zusammen auf den unteren Rumpf, und mit kleinen Pappelsperrholz Stücke wurde der Rumpf zusammen ausgerichtet und leicht mit den Stückchen gut ausgerichtet verklebt arretiert.


 

  

Von innen wurde dann der Boden niedergedrückt auf die untere Fläche, mit 5min Harz einige Stellen fixiert , dann mit schnellen Polyester der Boden eingegossen. Dazu musste ich immer freihändig erst die eine Seite den Harz von vorn bis hinten laufen lassen und solange hin und her schwenken, bis der Polyester fest wurde. dann kam die andere Seite mit der gleichen Prozedur.


 

Damit ich immer die beiden Bootshälften in der gleichen Position habe, wurden vor dem trennen noch Arretierungsbolzen eingebracht. So hab ich die gewähr, dass beim Bearbeiten immer die gleiche Position gegeben ist.

Ausgabe: noch mal Polyesterharz 5,80€

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Nach dem aushärten, wurden die Arretierungsstücke außen wieder entfernt und gleich danach etwaige Unebenheiten der Rumpf sauber verschliffen.

Na, passt doch wieder, ist doch ganz einfach.

 

  

Heute habe ich in aller Früh 8,25h bei Außentemperatur von 29 Grad die beiden Bootshälften getrennt und den Ausschnitt angezeichnet , dann mit einer kleinen Feinsäge mit etwas Mühe (Schweiß) die Aussparrungen ausgeschnitten. Nun reicht es aber für Heute, genug geschwitzt, erst mal ein kaltes Bad nehmen.

 

Danach brachte ich die Verschraubung der beiden Rumpfhälften an.

Dazu wurde zuerst ein Messingrohr im oberen Bootsteil 4mm als Arretierung eingeklebt.

Im unteren Bootsteil hatte ich im Bereich, wo die Verschraubung ist,

hatte ich den Sperrholzteil vor dem aussägen stehen gelassen.
Jetzt legte ich beide Bootshälften mit der Bolzenarretierung 6mm Holzdübel, die auf dem Bild zu sehen sind zusammen, und bohrte mit einem 3mm Rohr von oben durch das 4mm Rohr die Position im unteren Teil an, wo dann die Einschlagmuttern angebracht werden, die Löcher.
Jetzt konnte ich mir die Einschlagmuttern auf 2 kleine Birkensperrholz einschlagen, dann wurde das Birkenbrettchen mit den Einschlagmuttern durch das zuvor gebohrte 3mm Loch ausgerichtet und festklebt.

 

 

 
Weiter ging es, im oberen Teil den Süllrand einzukleben, damit das Wasser sich nicht darin breit macht, sondern durch die Schräge abgewiesen wird; bzw. nicht hoch fliesen kann.
 
wieder Ausgabe 5min Epoxidharz 6,90€
 jetzt zus. 145,64€
 

 
 
 
So, nun endlich konnte ich den eigentlichen Süllrand im unteren Teil des Boots einpassen und einkleben.
 

 


 

Weiter geht es mit Glasfaser und Epoxydharz.
Nachdem dies abgearbeitet war, ging ich daran, zuerst beim oberen Bootsteil die Trennfläche mit GFK-Glasfaser wasserfest und schön eben zu laminieren.
Dazu wurde die Grundplatte eben auf die Tischplatte aufgelegt, im Bereich wo die Glasmatte liegt, wird die Platte mit farbloser Schuhkreme eingeschmiert, damit das GFK nicht anklebt. Die GFK-Glasmatte hatte ich mit Nadeln auf dem Brett etwas befestigt, und die Nadeln dienten gleichzeitig mir als Begrenzung zum Rumpf einlegen. Die Glasmatte satt mit Epoxydharz getränkt, das obere Bootsteil drauf gelegt, mit 2 Blei Akkus etwas beschwert und außen den Rand nochmals satt mit Epoxydharz und Pinsel eingetränkt, damit ich auch eine saubere Bootskante bekomme.
Nach ca. etwas mehr als 2 Stunden von der Platte abgenommen und mit dem Messer das noch überstehen und noch nicht ganz hart gewordene GFK abgeschnitten, und auch fast bis zum Bootskörper mit Schleifpapier abgeschliffen.


 


Dann erst mal wieder beide Bootshälften zusammengeschraubt, und neu sauber verschliffen.


 

Der Stress geht weiter mit GFK auf der unteren Bootshälfte. Dazu deckte ich mit Tesafilm und Zeitungspapier wieder den Rumpf ab, damit das Epoxydharz mir nicht den Bootsrumpf verklebt. Auch die obere Boothälfte hatte ich so abgedeckt.

Ps: Was sagt Ihr zu meinem Buddy!


 

  
Nach dem beide Teile gut abgedeckt waren, hatte ich die Fläche und die Innenkante der oberen Hälfte mit breitem Tesafilm gut abgeklebt und mit farbloser Schuhkreme satt eingewachst, damit mir das GFK an der untere Hälfte nicht anhaftet.
Hier auf den Fotos noch im Zusammenbau, aber die Abdeckung mit Zeitungspapier ist schon abgemacht; den Tesaband kann man noch sehen. Vor dem endgültigen Aushärten, hatte ich das überstehende GFK mit dem Messer grob abgeschnitten.


 

  
 

Und so sieht es aus, nachdem ich die Bootshälften wieder getrennt hatte. Es hat eine schöne glatte Oberfläche,
gegeben weil die obere Bootshälfte GFK glatt geschliffen war.
Das überstehen GFK kann noch fein säuberlich etwas mehr mit dem Messe abgeschnitten werden;
das geht solange das GFK nicht vollständig ausgehärtet ist.


 


Hier wird grad mit grobem Schleifpapier z.B. 60er vorsichtig gegen den Rumpf abgeschliffen. Gegen den Rumpf ist sehr wichtig, damit sich das GFK nicht vom Rumpf ablöst. Der Feinschliff mit 100er erfolgt dann im zusammen geschraubten Bootskörper. Zum Feinschliff werden dann beide Bootshälften zusammen geschraubt.


 

 

Das ganze Boot ist sauber verschliffen, die Fuge ist einwandfrei dicht geworden, Schaut doch gut aus.


 
 
Endlich bin ich soweit, dass ich mit den Aufbauten anfangen kann, doch leider musste ich den Aufbau erst besser einpassen, so wie es jetzt aussieht, kann ich es schlecht lassen.
Das Vorderstück vom Aufbau habe ich komplett angeklebt, dabei musste ich auch noch einen Verzug ausmerzen.
 
 
 
 
Neuer Kostenplan: wieder Ausgaben: Sekundenkleber 6,25€, Glasfaser 4,68€, Wasserbeize Mahagoni 2,65€ 
jetzt zus. 159,22€


    
Gestern ging mir mal eine Idee, das Deck in Mahagoni Effekt zu beizen, voll daneben, aber nur, weil das oberste Deck die Fläche eine Wachsschicht hatte und die Beize nicht richtig und gleichmäßig eindringen konnte. So kann ich es nicht lassen; Ergo, ich muss das gesamte Deck neu Beplanken. Puh, das gibt Arbeit, mir wird schlecht.
Dazu wurde die Rehling abgerissen.



 
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